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Afrikanische SchweinepestExporte in Drittstaaten vorerst ausgesetzt

Eine Helferin stellt einen Schutzzaun gegen die Afrikanische Schweinepest nahe dem Grenzfluss Neiße auf. (dpa/ Patrick Pleul)
Schutzzäune gegen Afrikanische Schweinepest (dpa/ Patrick Pleul)

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg sind die deutschen Exporte von Schweinefleisch nach China und in andere Länder außerhalb der EU bis auf Weiteres zum Erliegen gekommen.

Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Bundeslandwirtschaftsministerium. Gestern war bekannt geworden, dass ein in Brandenburg aufgefundenes totes Wildschwein mit dem Virus infiziert war. Es ist der erste Fall in Deutschland.

Derzeit würden Gespräche mit China und anderen wichtigen Staaten außerhalb der EU angestrebt, erklärte das Ministerium. Ziel sei es, eine Anpassung der Zertifikate zu erreichen, die eine sogenannte Regionalisierungsklausel berücksichtigt. Das würde es Betrieben außerhalb der von der Schweinepest betroffenen Region ermöglichen, weiter auszuführen. "In der Zwischenzeit ist das Exportgeschehen vorübergehend ausgesetzt", betonte das Ministerium.

Diese Nachricht wurde am 12.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.