Mittwoch, 22.09.2021
 
StartseiteSternzeitDie drei unheimlichen UFO-Begegnungen05.08.2021

Aliens auf ErdenDie drei unheimlichen UFO-Begegnungen

Der Spielfilm "Close Encounters of the Third Kind" von Stephen Spielberg zählt zu den Science-Fiction-Klassikern. Außerirdische landen darin friedlich auf der Erde. Aus der nahen Begegnung wurde im Deutschen die unheimliche Begegnung der dritten Art, nach einer Zählweise, die auf einen US-Astronomen zurückgeht.

Von Dirk Lorenzen

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Vielleicht ein unbekanntes Objekt, aber wohl kaum aus dem All  (USAF)
Zwar rätselt das US-Militär über manche Objekte im Luftraum, aber Belege für Besuche von Außerirdischen gibt es nicht (USAF)

In dem legendären Werk "Close Encounters of the Third Kind" von Steven Spielberg geht es um eine friedliche Landung von Außerirdischen auf der Erde. In der deutschen Übersetzung wurde aus der nahen Begegnung, wie es im Original heißt, die unheimliche Begegnung der dritten Art.

Diese Skala geht auf den US-Astronomen J. Allen Hynek zurück. Er war Ende der 1940er-Jahre Berater der US-Luftwaffe für das Aufklären vermeintlicher UFO-Sichtungen – und hat die Beobachtungen nach einem neuen Schema klassifiziert. Da ging es um nächtliche Leuchterscheinungen oder vermeintlich außerirdische Objekte bei Tageslicht. Meist werden helle Planeten oder Wetterballons für UFOs gehalten oder besonders geformte Wolken.

Tatsächlich Begegnungen der nullten Art

Als enge Begegnung der ersten Art gilt, wenn man ein unbekanntes Flugobjekt aus weniger als 150 Metern Entfernung sieht. Bei einer engen Begegnung der zweiten Art wechselwirkt das UFO mit der Umgebung: Es hinterlässt etwa Spuren am Boden oder stört elektrische Geräte.

Bei der dritten Art sehen die Zeugen auch die Besatzung des Raumschiffs. Später wurde noch eine enge Begegnung der vierten Art hinzugefügt: eine Entführung von Menschen durch ETs. Doch wie kürzlich auch ein von manchen mit Spannung erwarteter Bericht des US-Militärs klar machte: UFOs sind bisher nur in Spielfilmen gelandet – und zur Andromeda entführt wurde erst recht noch niemand. Im wahren Leben waren die vermeintlichen Begegnungen tatsächlich alle der nullten Art.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk