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StartseiteMusik-PanoramaRheingau, Heimbach und Monsieur Sax05.01.2015

Alle Sendungen im JanuarRheingau, Heimbach und Monsieur Sax

Schon sein Vater, ein Instrumentenbauer in Brüssel, war erfinderisch; doch Adolphe Sax sollte ihn später in Paris mit seinem Saxophon weit übertrumpfen. Komponisten wie Auber oder Berlioz waren begeistert von seinen Instrumenten; den musikalischen Siegeszug trat das Saxophon jedoch eher in den verschiedenen Bereichen des Jazz an. Neue zeitgenössische Kompositionen für das Instrument gibt es im "Musik-Panorama" am 19. Januar.

Detailaufnahme eines Saxophons (Stock.XCHNG/miriam lewis)
Unvergleichlicher Sound: das Saxophon (Stock.XCHNG/miriam lewis)

5. Januar

Rheingau Musik Festival 2014

Antonio Vivaldi
Concerti für Violine und Streicher
Le Quattro Stagioni, op.8

 

Giugliano Carmignola, Violine und Leitung
Venice Baroque Orchestra

Aufnahme vom 19. Juli 2014 aus der Basilika Kloster Eberbach

 

12. Januar

Grundton D 2014 - Konzert und Denkmalschutz (8)

Werke von
Leoš Janácek
Carlo Gesualdo
Jean Baptiste Lully und
Zoltan Kodály

 

Eriko Takezawa, Klavier
Matthias Würsch, Cimbalom
Lucerne Festival Orchestra Brass
Leitung: Steven Verhaert

Aufnahme vom 31. August 2014 aus dem Kulturhaus in Plessa, Brandenburg

Claudio Abbado - dieser Name ist eng verknüpft mit dem Lucerne Festival Orchestra. Der 2014 verstorbene Maestro hat in dem Festivalorchester handverlesene Spitzenmusiker aus aller Welt versammelt. Seit der Gründung 2003 stand das sensibel aufeinander abgestimmte musikalische Miteinander im Zentrum der künstlerischen Arbeit. Umso mehr, wenn nicht in großer Besetzung musiziert wird, sondern dann, wenn sich die Orchestermitglieder zu kleineren Ensembles formieren. Als festes Ensemble hat sich mittlerweile Lucerne Festival Orchestra Brass etabliert. Rund um den Trompeter Reinhold Friedrich als "Spiritus rector" schließen sich die Blechbläser des jeweiligen Festival-Jahrgangs zu einer hochkarätigen Kammermusikvereinigung zusammen. Im Rahmen der Deutschlandfunk-Benefizkonzertreihe 'Grundton D - Konzert und Denkmalschutz' war Lucerne Festival Orchestra Brass verstärkt durch Schlagzeug, Klavier und Cimbalom am 31. August 2014 im brandenburgischen Plessa zu erleben. Auf dem Programm stand u.a. das selten zu hörende Capriccio für Klavier (linke Hand) und Blasinstrumente von Leoš Janáèek sowie die deutsche Erstaufführung von Zoltan Kodálys Háry János-Suite in einer Fassung für Blechbläser und Schlagzeug.

 

19. Januar

Im Fokus - Adolphe Sax

Kompositionen von Sofia Gubaidulina, Valdimir Rannev, Gordon Kampe, Paul F. Frick, Sebastian Elikowski-Winkler

Ensemble LUX:NM
sonic.art Quartett

Aufnahmen vom 20. November 2014 aus dem Konzerthaus Berlin

Im Mittelpunkt steht das Saxophon. Der 200. Geburtstag seines Erfinders, des belgischen Erfinders und Instrumentenbauers Adolphe Sax war im vergangenen Herbst für zwei ambitionierte junge Formationen der Hauptstadt sich auf Spurensuche zu begeben - nach dem Saxophon im zeitgenössischen Komponieren. Ihr Geburtstagskonzert für Sax bot nur Originalkompositionen, darunter Uraufführungen von Gordon Kampe und Sebastian Elikowski-Winkler.

 

26. Januar

Spannungen. Musik im Kraftwerk Heimbach 2014

Franz Schubert
Trio für Klavier, Violine und Violoncello Es-Dur, D 897 ‚Notturno‘

 

Louise Farrenc
Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Nr. 1 a-Moll op. 30

 

Esa-Pekka Salonen
„Yta III“ für Violoncello

 

Erich Wolfgang Korngold
Sextett für zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncello D-Dur, op. 10

 

Lars Vogt, Klavier
Antje Weithaas, Violine
Julian Steckel, Violoncello
Anna Rita Hitaj, Klavier
Sarah Christian, Violine
Volker Jacobsen, Viola
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Nikita Naumov, Kontrabass
Rachel Roberts, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello

Aufnahmen vom 15. Juni 2014 aus dem Kraftwerk Heimbach

Wer musikalische Entdeckungen machen möchte, ist immer richtig beim Kammermusikfest ‚Spannungen‘ in Heimbach. Auch das Matineekonzert am 15. Juni 2014 lockte mit Raritäten: Franz Schuberts ‚Notturno‘ bildete den atmosphärischen Auftakt. Das wie Schuberts berühmtes ‚Forellenquintett‘ besetzte Klavierquintett der erst allmählich wiederentdeckten flämisch-französischen Komponistin und Pianistin Louise Farrenc hat in den Konzertsälen ebenso Seltenheitswert wie das klangopulente Streichsextett von Erich Wolfgang Korngold, Geniestreich und Talentprobe eines gerade einmal 17-Jährigen. Dazwischen steht ‚Yta III‘ für Violoncello solo von Esa-Pekka Salonen wie ein markanter Farbtupfer aus dem 20. Jahrhundert, übrigens ein Bravourstück der Cellistin Tanja Tetzlaff.

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