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StartseiteMusik-PanoramaBekannte Klassiker und neue Klänge02.06.2014

Alle Sendungen im JuniBekannte Klassiker und neue Klänge

Ludwig van Beethovens viertes Klavierkonzert oder seine siebte Sinfonie gehören zum allseits beliebten klassischen Repertoire; das kann man von den Werken etwa von Elena Mendoza, Peter Ablinger oder Stefan Prins (noch) nicht sagen. Diese sind am 9. und 30. Juni im "Musik-Panorama" zu hören.

Konterfei des Komponisten Ludwig van Beethoven als Steinskulptur vor der Bonner Beethovenhalle (dpa / picture alliance / Wolfgang Moucha)
Zeitlos populär: Beethovens Portrait als Steinskulptur vor der Bonner Beethovenhalle (dpa / picture alliance / Wolfgang Moucha)

2. Juni

Kissinger Sommer 2013

Werke von
Johann Sebastian Bach
Anton Webern
Franz Schubert und
Johannes Brahms

Martin Helmchen, Klavier

Aufnahme vom 15.6.13 aus dem Regentenbau in Bad Kissingen

 

9. Juni

New Glances, other Sounds
Neue Ensemblemusik aus Spanien

 

Werke u.a. von
Elena Mendoza, Cesar Camarero,
José Manuel Lopez Lopez, Nuria Núnez und
Aurelio Eder

Ensemble Taller sonoro

Aufnahmen vom 28. März 2014 aus der Alten Feuerwache in Köln

Das Ensemble Taller sonoro wurde im Jahr 2000 als Projekt junger Musiker gegründet, die in Sevilla studierten bzw. im Symphonieorchester von Sevilla arbeiteten. Von Beginn an lag das Interesse auf der Zusammenarbeit mit jungen spanischen und lateinamerikanischen Komponisten ein Repertoire zu erarbeiten, um dies auf höchstem Niveau dem Publikum in Andalusien vorzustellen. Seitdem gab das Ensemble mehr als 150 Konzerte in verschiedenen Länder Europas sowie in Südamerika. Mehr als 100 für das Ensemble komponierte Werke wurden in zahlreichen Festivals für Neue Musik in Spanien und anderswo uraufgeführt. Besonders wichtig ist ebenfalls die pädagogische Arbeit von Taller sonoro, denn die Förderung junger Komponisten und Interpreten ist ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit. Durch den jährlichen Kurs „Taller de música Actual" TIMAC an der Hochschule für Musik in Sevilla werden Hochschulstudenten und Lehrer mit dem zeitgenössischen Repertoire vertraut gemacht.

 

16. Juni

Rheingau Musik Festival 2013

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu "Die Geschöpfe des Prometheus", op. 43
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur, op. 58
Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92

Orchestre de Chambre de Lausanne

Leitung: Christian Zacharias, Klavier

Aufnahme vom 25. August 2013 aus dem Kurhaus Wiesbaden

„... ein neues Pianoforte-Konzert von ungeheurer Schwierigkeit, welches Beethoven zum Erstaunen brav, in den allerschnellsten Tempi ausführte." Die Wiener Kritik war 1808 von Ludwig van Beethovens viertem Klavierkonzert begeistert. Der Meister hatte sein Orchester selbst vom Flügel aus geleitet. So war es damals üblich. An diese Tradition knüpft Pianist und Dirigent Christian Zacharias gern an. So auch beim Konzert des Orchestre de Chambre de Lausanne im Rahmen des Rheingau Musik Festivals 2013. Das Beethoven-Programm begann mit der Ouvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus" und endete mit der Sinfonie Nr. 7. Beide Werke stehen in Verbindung zum Tanz. Die Ouvertüre gehört zu einer Ballettmusik, und der letzte, rhythmisch pulsierende Satz der Sinfonie inspirierte Richard Wagner zu seinem legendär gewordenen Ausspruch, dies sei eine „Apotheose des Tanzes".

 

23. Juni

Rheingau Musik Festival 2013

Operngala mit Werken von
Gioacchino Rossini,
Gaetano Donizetti und
Giuseppe Verdi

 

Olga Peretyatko, Sopran
Dalibor Jenis, Bariton
Münchner Symphoniker

Leitung: Michele Mariotti

Aufnahme vom 5. Juni 2013 aus dem Kurhaus Wiesbaden

 

30. Juni

Forum neuer Musik 2014

Peter Ablinger
aus: "Voices and piano": Arnold Schönberg 

 

Alexander Schubert
Point Ones

 

Peter Ablinger
aus: "Voices and piano": Cecil Taylor

 

Maximilian Marcoll
Break remove demolish

 

Peter Ablinger
aus: "Voices and piano" :Agnes Gonxha Bojaxiu

 

Stefan Prins
Generation Kill

Nadar Ensemble

Aufnahmen vom 4. April 2014 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Das Forum neuer Musik des Deutschlandfunk im April 2014 stand unter dem Motto "1914 - 2014. Die Wilden Jungen". Gefragt wurde dabei wie die zeitgenössischen Künste damals und jetzt das Verhältnis von Krieg, Fortschritt, Kunst und Männlichkeit reflektieren. Das belgische Nadar richtet den Fokus in seinem neuen Programm "Zeitgeist" auf den Aspekt digitaler Technologie. Diese ermögliche heute die wechselseitige Durchdringung von Realiät und Virtuellem, von Herkömmlichem und Avanciertem. Ein digital „erweiterter" Dirigent beispielsweise bleibt  in neuer Weise doch gebunden an seine tradierte Doppelfunktion: Feldherr und Magier zugleich. Im quasi-Klavierlied interagieren indes heute Lautsprecher und Keyboard. Und die Konsole für das Computerspiel gleicht jener Konsole, mit der man den Drohnenkrieg führt.

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