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StartseiteAgendaAlten-WG gegen den Pflege-Kollaps21.05.2013

Alten-WG gegen den Pflege-Kollaps

NRW setzt auf die Förderung ambulanter Hilfsangebote

Der Umzug ins Heim kommt für viele ältere Menschen nicht in Betracht. Und auch im Pflegefall wollen sie, so lange es geht, zu Hause bleiben. Doch viele Pflegebedürftige haben kaum eine Wahl: Am Ende wartet der Umzug ins Pflegeheim. Die Landesregierung in NRW setzt für die Zukunft auf die Pflege-WG. Neue Heime sind nicht geplant.

Die meisten alten Menschen möchten solange wie möglich zu Hause gepflegt werden.  (picture alliance / ZB / Jens Kalaene)
Die meisten alten Menschen möchten solange wie möglich zu Hause gepflegt werden. (picture alliance / ZB / Jens Kalaene)

Mit einer Reform will das Land NRW zukünftig verstärkt mobile Pflegeangebote fördern und Älteren ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung ermöglichen: Dazu sollen Quartiersmanager die passgenauen Versorgungsstrukturen schaffen. Zudem soll die Gründung von Pflege-WGs unterstützt und Kommunen verpflichtet werden, Angehörige bei ihrer Pflegetätigkeit zu entlasten. Zusätzliche neue Pflegeheime sind dagegen aus NRW-Sicht nicht notwendig. Eine realistische Vision angesichts einer wachsenden Zahl älterer Menschen in Deutschland?


Gäste:

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Prof.Christel Bienstein, Leiterin Department für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke

Verena Göppert, Beigeordnete des Deutschen Städtetages für Arbeit, Jugend, Gleichstellung und Soziales

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