Mittwoch, 15.08.2018
 
Seit 07:35 Uhr Börse
StartseiteKlassik-Pop-et ceteraDer Regisseur und Fotograf Wim Wenders30.12.2017

Am MikrofonDer Regisseur und Fotograf Wim Wenders

Das Jahr 2017 geht zu Ende. Zeit, um innezuhalten mit Wim Wenders, der seine Radiostunde ganz diesem Thema widmet: Der Zeit. Und er erzählt, was passiert, wenn das Publikum bei Tom Waits noch klatscht, obwohl die Bühne schon abgebaut ist.

Der Regisseur und Fotograf Wim Wenders (Anne Wilk)
Der Regisseur und Fotograf Wim Wenders (Anne Wilk)
Mehr zum Thema

Wim Wenders' Operndebüt "Die Perlenfischer" Nichts außer großer Operngesten

Wim Wenders über seinen neuen Film "3D ist im Arthaus ein ungewöhnliches Medium"

Film "Die schönen Tage von Aranjuez" in Venedig Wim Wenders erfüllt sich einen Traum

Deutscher Film Wim Wenders wird 70

Wim Wenders "Schnee ist richtig schwer zu filmen"

Wim Wenders Das Grauen in der Dunkelkammer

Regisseur Wim Wenders Wenn aus Bildern Filme werden

Bei Wim Wenders zu Hause dürfte es ordentlich funkeln: Goldener Löwe, Goldene Palme, Goldener Ehrenbär und zahlreiche andere Trophäen hat er bereits für seine Arbeiten erhalten. Unvergessen seine Kinofilme wie ,Paris, Texas' oder ,Der Himmel über Berlin', diese und andere gehören zum Kanon des Weltkinos. Für die Dokumentarfilme ,Buena Vista Social Club', ,Pina' und ,Das Salz der Erde' wurde der Regisseur jeweils für einen Oscar nominiert.

Debüt als Opernregisseur

In seinen Filmen spielt Musik eine besondere Rolle, aber nicht nur da: 71-jährig debütierte Wenders diesen Sommer als Opernregisseur an der Berliner Staatsoper mit einem Werk, das ihn einst getröstet hatte: ,Die Perlenfischer' von Georges Bizet.

Die Darsteller der Oper "Die Perlenfischer" von Georges Bizets in der Inszenierung von Wim Wenders an der Staatsoper im Schiller Theater in Berlin. (dpa / Sophia Kembowski)Ein Eindruck aus Wim Wenders Inszenierung "Die Perlenfischer" (dpa / Sophia Kembowski)

Paris, die Muse

Eigentlich wollte Wenders Maler werden. Die Kunsthochschulen nahmen ihn aber nicht und so zog er 1966 nach Paris, wo er im Studio des Radierers Johnny Friedlaender lernte. Auf der Suche nach einem warmen, billigen Plätzchen für seine Freizeit entdeckte Wenders die Cinémathèque française. Mit sechs Vorführungen am Tag eröffnete sie ihm das Reich des Films. Zurück in Deutschland studierte Wenders an der Hochschule für Film und Fernsehen in München, der internationale Durchbruch gelang ihm 1977 mit ,Der amerikanische Freund'.

Zweite Karriere als Fotograf

Seit Mitte der Achtzigerjahre schmücken außerdem Wenders‘ Fotografien Museen und Galerien auf der ganzen Welt. Für seine Bilder bereist er kreuz und quer den Globus - immer auf der Suche nach Aufnahmen, die das Wesen eines Ortes erfassen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk