Freitag, 02. Dezember 2022

Menschenrechte
Amnesty beklagt Repressalien gegen Medien bei Protesten in Russland

Amnesty International hat eine massive Behinderung von Medien und Menschenrechtlern beklagt, die in Russland über Anti-Kriegs-Proteste berichten.

24.11.2022

    Das Logo der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Deutschland
    Das Logo von Amnesty International (dpa / Sebastian Kahnert)
    Die Russland-Expertin der Menschenrechtsorganisation, Prilutskaja, sagte, die russischen Behörden setzten nicht nur alles daran, jeden noch so friedlichen Protest zu unterbinden und hart zu bestrafen. Sie versuchten außerdem zu verhindern, dass solche Proteste überhaupt öffentlich bekannt werden.
    Die Rechte von Medien und Aktivisten sieht Amnesty zwar bereits seit Beginn der Amtszeit von Präsident Putin im Jahr 2000 zunehmend eingeschränkt. Doch seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hätten die Repressalien noch einmal erheblich zugenommen.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen, den wir laufend aktualisieren.
    Diese Nachricht wurde am 24.11.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.