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Amnesty International"Menschenrechtslage in Corona-Krise deutlich verschlechtert"

Aktuelle Ausgaben des Jahresberichts 2016/2017 von Amnesty International. (dpa-Bildfunk / Monika Skolimowska)
Der Jahresbericht von Amnesty International (hier für 2016/2017). (dpa-Bildfunk / Monika Skolimowska)

Die weltweite Menschenrechts-Lage hat sich nach Auffassung von Amnesty International im Zuge der Coronakrise deutlich verschlechtert.

In vielen Regionen habe die Pandemie Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung verstärkt, erklärte die Organisation anlässlich der Veröffentlichung ihres Jahresberichts. Die Krise sei von zahlreichen Staaten missbraucht worden, um Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit weiter einzuschränken. Amnesty kritisierte auch die Benachteiligung ärmerer Länder bei der Verteilung von Impfstoffen gegen das Coronavirus. Die Welt sei derzeit unfähig, bei einem globalen Ereignis mit großen Auswirkungen effektiv und gerecht zusammenzuarbeiten. Der Bericht wird heute offiziell vorgestellt.

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Diese Nachricht wurde am 07.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.