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Amokfahrt in TrierPsychische Erkrankung des Fahrers wird nicht ausgeschlossen

Ein Polizeifahrzeug am Abend steht in der weihnachtlich beleuchteten Simeonstrasse. Am Nachmittag war ein Mann mit einem Auto durch die Fußgängerzone von Trier gefahren und hat dabei Menschen verletzt und getötet. (dpa)
Tote nach Vorfall mit einem Auto in der Trierer Innenstadt (dpa)

Nach einer Amokfahrt in der Fußgängerzone der rheinland-pfälzischen Stadt Trier ist das Motiv des Fahrers weiterhin nicht bekannt.

Die Staatsanwaltschaft sieht bislang keine Anhaltspunkte für einen politischen Hintergrund. Sie schließt eine psychische Erkrankung nicht aus. Bei dem Fahrer handele es sich um einen 51 Jahre alten Deutschen aus der Nähe von Trier. Zum Tatzeitpunkt sei er alkoholisiert gewesen, hieß es.

Er hatte gestern Nachmittag einen SUV durch die Fußgängerzone gelenkt und dabei zahlreiche Menschen erfasst. Laut Polizei wurden fünf Menschen getötet, darunter ein Säugling. 14 Personen wurden verletzt, einige von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Fahrer soll heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Gegen ihn wird wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Diese Nachricht wurde am 02.12.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.