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StartseiteDas WochenendjournalUnterwegs im alternativen Karneval 02.03.2019

Anders feiern in KölnUnterwegs im alternativen Karneval

Karneval in Köln ist mehr als Rosenmontagszug, Prunksitzung und Dreigestirn. Seit den 80er-Jahren hat sich in der Domstadt eine alternative Karnevalsszene entwickelt, die viele Fans hat und inzwischen aus dem jecken Leben am Rhein nicht mehr wegzudenken ist.

Von Henning Hübert

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Teilnehmer des Kölner Geisterzugs, "Jeisterzoch", ziehen am 25. 2. 2017 in Köln durch die Straßen (dpa / Horst Galuschka)
Teilnehmer des Kölner Geisterzugs ziehen durch die Stadt (dpa / Horst Galuschka)
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Im Geisterzug gehen an die 2500 Teilnehmer bei Dunkelheit gespenstisch geschminkt durch Köln, tanzen zum Rhythmus von 20 Samba-Kapellen und werfen keinerlei Kamellen. Auch die Loss-mer-singe-Bewegung, die Schnittchen- oder die Stunksitzung haben ihre Eigenarten.

Es eint sie, dass sie nicht im offiziellen Festkomitee Kölner Karneval organisiert sind. Sie bilden den Kern des alternativen Karnevals und stammen ursprünglich aus der linken Studentenszene. Viele Veranstaltungen sind inzwischen so populär, dass es anders als bei so mancher traditionellen Prunksitzung heißt: Wir sind ausverkauft.

Henning Hübert hat für das Wochenendjournal neue kölsche Karnevalslieder gelernt, sich das Satire- und Comedyprogramm alternativer Sitzungen angeschaut und auf der Schnittchen-Sitzung das rein weibliche, lesbische Dreigestirn kennengelernt.

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