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Anklage in den USAMaduro wirft USA Mafia-Methoden vor

Das Plakat zeigt drei Bilder Maduros und in fetten Buchstaben die Schrift "Reward of up to 15.000.000 US-Dollar". (Department of Justice / dpa)
Das Fahndungsplakat des US-Justizministeriums mit dem Kopfgeld. (Department of Justice / dpa)

Der venezolanische Präsident Maduro hat die Anklageerhebung gegen ihn in den USA scharf kritisiert.

Maduro sagte in einer Fernsehansprache, US-Präsident Trump sei ein Rassist und agiere in internationalen Beziehungen erpresserisch wie die New Yorker Mafia, deren Chef er gewesen sei. Das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld nannte Maduro eine Wildwest-Methode aus dem 19. Jahrhundert.

Das US-Justizministerium hatte zuvor die Anklageschrift der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen Maduro veröffentlicht. Darin wird dieser beschuldigt, gemeinsam mit seinem engen politischen Zirkel, dem Militär sowie der kolumbianischen Farc-Guerilla jahrzentelang Drogen in die USA geschmuggelt zu haben. US-Außenminister Pompeo setzte eine Belohnung von 15 Millionen Dollar für Hinweise zur Ergreifung oder Verurteilung Maduros und der anderen Angeklagten aus.

Die USA erkennen Maduro nicht mehr als Venezuelas legitimes Staatsoberhaupt an und unterstützen - wie die EU und viele andere Staaten - stattdessen seinen politischen Rivalen Guaidó. Dieser lobte die Anklageerhebung. Sie werde dazu beitragen, das venezolanische Volk von Kriminellen zu befreien, sagte Guaidó.