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StartseiteSport Aktuell225.000 Euro für Athleten-Verein07.06.2018

Anschubfinanzierung vom Bund225.000 Euro für Athleten-Verein

Nach langem Hin und Her haben sich die Sportpolitiker der großen Koalition geeinigt: Der "Verein Athleten Deutschland e.V." soll 225.000 Euro für eine vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) unabhängige Athleten-Organisation mit eigener Finanzverwaltung bekommen.

Von Julia Möckl

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Fechter Max Hartung und Kanutiin Silke Kassner, Athletensprecher in der DOSB-Athletenkommission. (Jessica Sturmberg / Deutschlandradio)
Haben sich für eine unabhängige Athletenvertretung mit eigener Finanzverwaltung eingesetzt: die Athletensprecher Silke Kassner und Max Hartung. (Jessica Sturmberg / Deutschlandradio)
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Noch am Dienstag sah es im Sportausschuss des Bundestages gar nicht gut aus für den Verein "Athleten Deutschland e.V.": Der Antrag der Grünen, die Athletenvertreter mit 225.000 Euro vom Bund direkt zu fördern, wurde zunächst abgelehnt. Dabei waren vor allem die Unionsparteien CDU und CSU gegen den Wunsch der Athleten, eine vom DOSB unabhängige Organisation mit eigener Finanzverwaltung aufzubauen.

Überraschende Einigung

Doch dann kam die Kehrtwende: "Wir haben Signale von der Union bekommen", erklärte die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag von der SPD gegenüber dem Deutschlandfunk: "Wir haben uns unter den Sportpolitikern der Koalition darauf verständigt, den Haushaltspolitikern zu empfehlen, diese 225.000 Euro direkt an den Verein "Athleten Deutschland e.V." zu zahlen." Damit wolle man "dem dringenden Wunsch der Athletinnen und Athleten nachkommen, eine eigenständige, professionelle Vertretung aufbauen zu können."

Haushaltsausschuss muss noch zustimmen

Und nicht nur die Athleten sollen Geld bekommen, sondern der deutsche Sport insgesamt: Während es zuletzt noch hieß, der Bund wolle im Zuge der Spitzensportreform erst für die Jahre 2019 und 2020 jeweils 30 Millionen Euro mehr pro Jahr zuschießen, soll es jetzt wohl doch schon 2018 mehr Fördergelder geben: Die große Koalition hat sich laut Dagmar Freitag dazu auf ein neues Paket verständigt, das allerdings auch noch durch den Haushaltsausschuss muss.

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