Montag, 17.12.2018
 
Seit 21:05 Uhr Musik-Panorama
StartseiteSprechstundeAntibiotikum kann Herzrhythmusstörungen verursachen22.05.2012

Antibiotikum kann Herzrhythmusstörungen verursachen

Kardiologe über mögliche Risiken bei der Einnahme von Azithromycin

Das Antibiotikum Azithromycin wird von Medizinern häufig verschrieben. Das Mittel gilt als relativ gut verträglich. Auf ein seltenes aber gravierendes Risiko weist jetzt eine aktuelle Studie im New England Journal of Medicine hin: Azithromycin erhöht das Risiko, den Herztod zu sterben.

Erland Erdmann im Gespräch mit Christian Floto

Die US-amerikanische Arzneibehörde FDA, so heißt es, prüft derzeit die Daten, sieht aber noch keinen Grund die Anwendung einzuschränken. (DHM)
Die US-amerikanische Arzneibehörde FDA, so heißt es, prüft derzeit die Daten, sieht aber noch keinen Grund die Anwendung einzuschränken. (DHM)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Alte Waffe, neues Ziel
Himbeerkrankheit leichter heilbar

Azithromycin gehört zu den Makroliden. Bei zwei weiteren Vertretern dieser Gruppe hatten Studien bereits ein erhöhtes Risiko für einen Herzstillstand ermittelt. Azithromycin galt in dieser Hinsicht bislang als unverdächtig.

Prof. Erland Erdmann, Direktor der Klinik für Kardiologie am Herzzentrum der Universitätsklinik Köln, über mögliche Risiken und alternative Präparate.


Das Gespräch können Sie mindestens bis zum 22. Oktober 2012 als Audio-on-demand abrufen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk