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Antisemitismus81. Jahrestag der Novemberpogrome - Warnungen vor Gleichgültigkeit gegenüber Judenhass

Passanten vor einer zerstörten Fensterfront eines jüdischen Geschäfts in Berlin nach der Reichspogromnacht 1938. (picture alliance/KEYSTONE)
Passanten vor einer zerstörten Fensterfront eines jüdischen Geschäfts in Berlin nach der Pogromnacht am 9. November 1938. (picture alliance/KEYSTONE)

Vor dem 81. Jahrestag der Novemberpogrome hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Becker, vor Gleichgültigkeit gegenüber Judenhass gewarnt.

Der Nationalsozialismus sei nicht plötzlich über das Land hereingebrochen, sagte Becker. Daher sei es wichtig, aufmerksam zu sein und den diversen Formen des Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten. Ähnlich äußerte sich der Präsident der Kultusministerkonferenz, Lorz. Einen Vorstoß für ein härteres Vorgehen gegen judenfeindliche Straftaten unternahm das Bundesland Bayern. Es brachte eine Gesetzesinitiative in den Bundesrat ein, wonach antisemitische Motive als strafverschärfend berücksichtigt werden sollen.

In verschiedenen jüdischen Gemeinden wird ab heute an die Opfer der Novemberpogrome erinnert. Bundespräsident Steinmeier nahm an einer Gedenkfeier in Berlin teil. Unter den Gästen war auch Israels Botschafter Issacharoff.