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StartseiteEuropa heuteMord an Holocaust-Überlebender erschüttert Frankreich28.03.2018

Antisemitismus Mord an Holocaust-Überlebender erschüttert Frankreich

Eine 85-jährige Jüdin wird in ihrer Pariser Wohnung tot aufgefunden. Ihr Körper weist Stichwunden und Verbrennungen auf. Seitdem debattiert Frankreich über den mutmaßlich antisemitischen Mord an Mireille Knoll. Dabei ist das nicht das erste antisemitische Verbrechen in Frankreich.

Suzanne Krause im Gespräch mit Frederik Rother

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Das Foto zeigt den Wohnblock im 11. Arrondissement von Paris, wo die 85-jährige jüdische Rentnerin wohnte. (AFP / Thomas Samson)
Das Foto zeigt den Wohnblock im 11. Arrondissement von Paris, wo die 85-jährige jüdische Rentnerin wohnte. (AFP / Thomas Samson)
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Der Mord befeuert eine alte Debatte erneut: Wie umgehen mit Antisemitismus? Anfang des Monats erst hat Präsident Emmanuel Macron beim jährlichen Empfang des jüdischen Dachverbandes gesagt: "Sei es eine Beleidigung, Aggression, Stigmatisierung oder Mord: Antisemitismus ist das Gegenteil der Republik. Er ist die Schande Frankreichs."

Dennoch kommt es immer wieder zu antisemitischen Übergriffen gegenüber den rund 400.000 Juden im Land – die die größte jüdische Gemeinde Westeuropas bilden.

Anmerkung: In der ursprünglichen Version des Gespräches wurde eine falsche Todesursache des französisch-jüdischen Offiziers Alfred Dreyfus genannt. Das haben wir im hier abrufbaren Audio korrigiert.

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