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ArbeitszeiterfassungFDP will nach EuGH-Urteil Gesetze ändern

Johannes Will bei der Anne-Will-Talk-Show (imago / Jürgen Heinrich)
Johannes Vogel, arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP im Bundestag (imago / Jürgen Heinrich)

Als Reaktion auf das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Arbeitszeiterfassung fordert die FDP Gesetzesänderungen.

Das deutsche Arbeitszeitgesetz müsse modernisiert werden, sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion, Vogel, im Deutschlandfunk (Audio-Link). Zudem müsse Bundesarbeitsminister Heil bei der Umsetzung des Urteils in nationales Recht schauen, wo es "Hintertüren" gebe, aus denen sich etwa Möglichkeiten für Homeoffice, Vertrauenarbeitszeit oder mobiles Arbeiten ergäben.

Vogel kritisierte, die Entscheidung des EuGH bringe zu viel Bürokratie und sei ein Stück weit aus der Zeit gefallen, weil sie nicht zur modernen Arbeitswelt passe.

Laut dem Urteil müssen die EU-Staaten Arbeitgeber dazu verpflichten, die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen.