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ArzttermineVerhaltenes Interesse an neuem Vermittlungsservice

Eine Sprechstundengehilfin (r.) gibt in der Praxis eines Hausarztes einer Patientin ein Rezept. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)
Der Terminservice kann nur in Anspruch genommen werden, wenn eine Überweisung ausgestellt wurde. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Die neuen Vermittlungsstellen für kurzfristige Facharzttermine sind am ersten Tag auf ein geringes Echo gestoßen.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen wurden bundesweit 124 Termine für Kassenpatienten vergeben. Ein Sprecher sagte, viele Anrufer hätten zunächst einen Hausarzt besuchen müssen, um eine Überweisung vorlegen zu können. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierte eine unzureichende Organisation. Der neue telefonische Service sei je nach Region in Deutschland sehr unterschiedlich erreichbar.

Die Servicestellen sollen künftig sicherstellen, dass Kassenpatienten binnen vier Wochen einen Facharzttermin in ihrer Nähe erhalten. Die freie Arztwahl entfällt.