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AthenAbkommen über deutsch-griechisches Jugendwerk

Das Foto zeigt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender (halb verdeckt), sie besuchen das ehemalige Konzentrationslager Chaidari westlich von Athen. (dpa-Bildfunk / Bernd von Jutrczenka)
Bundespräsident Steinmeier hat in Griechenland das ehemalige Konzentrationslager Chaidari besucht. (dpa-Bildfunk / Bernd von Jutrczenka)

Mit drei Millionen Euro will die Bundesregierung das neu gegründete deutsch-griechische Jugendwerk finanzieren.

Familienministerin Giffey und der zuständige griechische Generalsekretär Papageorgiou unterzeichneten in Athen ein entsprechendes Abkommen. Mit der Vereinbarung sollen Austausch und Begegnung gefördert und die Erinnerung an die deutsch-griechische sowie europäische Vergangenheit gepflegt werden. Deutscher Standort des Jugendwerks wird Leipzig sein. Die Vereinbarung wurde im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundespräsident Steinmeier in Griechenland geschlossen.

Heute früh hatte Steinmeier zunächst der Opfer deutscher Verbrechen im Zweiten Weltkrieg gedacht. Er besuchte das ehemalige Konzentrationslager Chaidari bei Athen, wo während der deutschen Besatzung mehr als 20.000 Menschen interniert waren und zum Teil nach Auschwitz deportiert wurden.