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Atomstreit mit dem IranEuropa besorgt über Vorgehen Teherans

Die IAEA in der iranischen Atomanlage Isfahan (Archivfoto von 2007) (dpa / picture-alliance / Abedin Taherkenareh)
Experten der IAEA in der iranischen Atomanlage Isfahan (Archivfoto von 2007) (dpa / picture-alliance / Abedin Taherkenareh)

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Europäische Union haben den Iran zur Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde aufgefordert.

Sie riefen Teheran in einer heute veröffentlichten Erklärung dazu auf, bei allen einschlägigen Fragen mit der IAEA zu kooperieren, wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mitteilte. Berlin, Paris, London und die EU-Außenbeauftragte Mogherini erklärten, es bestehe das Risiko, dass das Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe "noch weiter in Auflösung gerät". US-Außenminister Pompeo hatte Teheran am Dienstag vorgeworfen, nicht vollständig mit der IAEA zu kooperieren. Dies werfe "Fragen hinsichtlich möglichen undeklarierten Atommaterials oder nuklearer Aktivitäten auf", schrieb Pompeo bei Twitter.

Iran nimmt leistungsstärkere Zentrifugen in Betrieb

Der Iran hatte in den vergangenen Monaten mehrere Schritte zum Rückzug aus dem internationalen Abkommen von 2015 zur Begrenzung seines Nuklearprogramms unternommen. Er reagierte damit auf die Aufkündigung des Abkommens durch die USA im Mai 2018 und damit verbundene US-Wirtschaftssanktionen. Zuletzt hatte der Iran leistungsstärkere Zentrifugen zur Urananreicherung in Betrieb genommen als das Abkommen erlaubt.