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AtomwaffenSipri sieht gefährliche Trendwende

Ein F-18 Kampfflugzeug steht auf dem Flugzeugträger USS George H.W. Bush in Großbritannien. (dpa / PA Wire / Andrew Matthews)
F-18 Kampfflugzeug (dpa / PA Wire / Andrew Matthews)

Die atomare Bedrohung ist nach Erkenntnissen des Friedensforschungsinstituts Sipri wieder größer geworden.

Insgesamt gehe die Gesamtzahl der atomaren Sprengköpfe zwar weiter zurück, stellt das Institut mit Sitz in Stockholm in seinem Jahresbericht fest. Aktuell seien jedoch mehr Atomwaffen einsatzbereit als noch vor einem Jahr. Die Verringerung von Sprengköpfen scheine ins Stocken geraten zu sein, heißt es weiter.

Weltweit gab es dem Sipri-Bericht zufolge Anfang 2021 schätzungsweise 13.080 Atomwaffen. Das sind 320 weniger als im Vorjahr. Die USA und Russland verfügen nach Einschätzung der Friedensforscher weiterhin über mehr als 90 Prozent dieser Waffen. Der Rest verteilt sich auf China, Frankreich, Großbritannien, Pakistan, Indien, Israel und Nordkorea.

Diese Nachricht wurde am 14.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.