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Attentat von HanauMehr als eine Million Euro Soforthilfe für Familien der Opfer

Eine Frau steht auf dem Marktplatz in Hanau vor dem Denkmal der Brüder Grimm. Vor dem Denkmal stehen Blumen, Kerzen und ein Plakat mit der Aufschrift «Getötet, weil sie Muslime waren». (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)
Eine Frau steht auf dem Marktplatz in Hanau, auf dem den Opfern des Anschlags vom 19. Februar 2020 gedacht wird. (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

Die Familien der Opfer des Attentats von Hanau haben finanzielle Hilfen des Staates in Höhe von mehr als einer Million Euro erhalten.

Diese Zahl nannte die städtische Opferbeauftragte Hoffmann-Bär der Deutschen Presse-Agentur. Die Gelder stammen demnach aus dem Fonds des Bundesjustizministeriums für die Opfer extremistischer Gewalt. Ehepartner, Kinder und Eltern von Getöteten könnten 30.000 Euro beantragen, Geschwister 15.000 Euro.

Im Februar hatte ein Mann in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später wurden er und seine Mutter tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat rassistisch motiviert war.

Diese Nachricht wurde am 17.05.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.