Sonntag, 29. Januar 2023

Ukraine-Krieg
Auch andere Staaten wollen offenbar Kampfpanzer an Ukraine liefern

Auch weitere westliche Staaten wollen offenbar Kampfpanzer an die Ukraine liefern oder erwägen dies zumindest.

25.01.2023

    Ein Panzer des Typs M1 Abrams der US Army fährt während einer multinationalen Übung auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels über eine Strasse.
    Ein US-Panzer vom Typ Abrams. (picture alliance / dpa / Nicolas Armer)
    Aus US-Regierungskreisen verlautete, dass sich Washington für eine Freigabe von dutzenden Panzern vom Typ Abrams entschieden habe. Eine offizielle Bekanntgabe wird demnach für den Lauf des Tages erwartet.
    Der niederländische Ministerpräsident Rutte sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", sein Land erwäge, der Ukraine 18 Leopard-2-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen. Dies könne in einem größeren Paket mit anderen Staaten wie Finnland und Portugal sinnvoll sein. Gestern hatte bereits Polen offiziell bei der Bundesregierung beantragt, der Ukraine 14 ältere Leopard-Modelle überlassen zu dürfen. Großbritannien hatte schon vor eineinhalb Wochen die Lieferung von 12 Panzern vom Typ Challenger 2 in Aussicht gestellt. In der Schweiz beantragte am Abend eine zuständige Parlamentskommission Gesetzesänderungen, um es anderen Ländern zu ermöglichen, Waffen aus schweizerischer Produktion weiterzugeben. Dies war bislang nicht möglich.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen, den wir laufend aktualisieren.
    Diese Nachricht wurde am 25.01.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.