
Im Wochenendjournal bilden wir das Leben der Menschen in Deutschland ab. Unsere Reporterinnen und Reporter hören zu und fragen nach: Was tut sich in den Ländern? Was beschäftigt die Menschen? Wie gestaltet sich ihr Alltag?

Für viele Westdeutsche war die DDR ein fernes Land. Für junge Menschen heute ist es ganz ähnlich. Vorurteile und Gleichgültigkeit bestimmen das Bild der DDR. Michael Göring erzählt in seinem Roman von einem Land, das er als Jugendlicher kennenlernte.
In der Freiburger Innenstadt soll das Anwohnerparken ab nächstem Jahr deutlich teurer werden: 360 Euro statt bisher 30 Euro ab 2022. Bis zu 15.000 Autos betrifft wohl die Gebührenerhöhung. Grünen-Politikerin Annabell Kalckreuth begründet den Schritt – Ziel sei es, den öffentlichen Raum gerechter zu verteilen.
Die AfD kann ihren Wahlerfolg von 2017 nicht fortsetzen. Während die Partei im Westen fast überall einstellig bleibt, kommt sie im Osten mit ihrem extrem rechten Kurs in Thüringen und Sachsen gut an. Die CDU hat den Direktmandatsträgern kein Paroli geboten.
Wählen ist an sich eine einfache Sache: Kreuze auf Stimmzetteln machen, dann auswerten. Nicht so in Berlin, wo am vergangenen Sonntag das nackte Chaos herrschte. Der Autor Moritz Rinke hat dabei gelernt, wie Demokratie funktioniert. Oder auch nicht.
Vor 75 Jahren ergingen die Urteile im Nürnberger Prozess. Den Hauptkriegsverbrechern des NS-Staates widerfuhr, was sie ihren Opfern versagten: Ein rechtsstaatliches Verfahren. Der Prozess war in vielerlei Hinsicht wegweisend.
Rika Weniger wollte immer nur weg aus Neubrandenburg. Sie studierte Schauspiel und ging in den Westen. Heimweh hatte sie nie, doch irgendwann begann Ostdeutschland ihr etwas zu bedeuten. Zurück in Neubrandenburg entdeckte sie ihre alte Heimat neu.
Bei den Koalitionsverhandlungen werden die Grünen versuchen, den Zeitpunkt des Braunkohle-Ausstiegs auf das Jahr 2030 vorzuziehen. In der Lausitz könnte damit das Zuhause zahlreicher Menschen gerettet werden. Viele bangen aber auch um die Arbeitsplätze.
Die AfD kann ihren Wahlerfolg von 2017 nicht fortsetzen. Während die Partei im Westen fast überall einstellig bleibt, kommt sie im Osten mit ihrem extrem rechten Kurs in Thüringen und Sachsen gut an. Die CDU hat den Direktmandatsträgern kein Paroli geboten.
Lokale Verankerung und eine fehlende Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus, das sind Gründe für das gute Abschneiden der AfD in den ostdeutschen Bundesländern, sagt der Soziologe Matthias Quent. Damit habe die Partei "eine gewisse Macht".
Hohe Mieten, knapper Wohnraum: Die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner hat sich dafür ausgesprochen, große Immobilienkonzerne wie Deutsche Wohnen und Vonovia zu vergesellschaften. Obwohl das Votum rechtlich nicht bindend ist, steigt damit der Druck auf die Politik.
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Länderreport, Deutschlandfunk Kultur, Mo.- Fr., 13.05-14.00 Uhr
Deutschland heute, Deutschlandfunk, Mo. – Fr., 14.10-14.30 Uhr
Dlf-Magazin, Deutschlandfunk, Do., 19.15 – 20.00 Uhr
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