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AustralienGreat Barrier Reef erneut von Korrallenbleiche bedroht

Luftaufnahme Grosses Barriere Riff, Queensland, Australien (imago/OceanPhoto)
Das Great Barrier Reef übertrifft die grüße Italiens. (imago/OceanPhoto)

Teile des Great Barrier Reefs in Australien leiden erneut unter der sogenannten Korallenbleiche.

Luftüberwachungen hätten gezeigt, dass bisher ganz oder weitgehend verschont gebliebene Gebiete des weltgrößten Riffs eine gemäßigte oder sogar schwere Bleiche aufwiesen, teilte die zuständige Behörde "Great Barrier Reef Marine Park Authority" mit.

Bereits 2016 und 2017 waren ein sehr großer Teil des Riffs abgestorben, nachdem sich die Meerestemperaturen erhöht hatten. Bei zu hohen Wassertemperaturen stoßen die Korallen, sogenannte Nesseltiere, die für die Färbung sorgenden Algen ab, mit denen sie sonst in einer Symbiose leben. Ohne diese "Zooxanthellen" können sie auf Dauer nicht überleben. Sie sterben ab, wenn sich die Algen nicht binnen einiger Wochen oder Monate wieder ansiedeln.