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AustralienRegierung räumt Scheitern von Aborigines-Programmen ein

Kinder auf einem Spielplatz (dpa / picture alliance / epa AAP Terry Trewin)
Kinder von australischen Aborigines der Amoonguna bei Alice Springs (dpa / picture alliance / epa AAP Terry Trewin)

Die australische Regierung hat eingeräumt, dass die staatlichen Programme zur besseren Integration der Ureinwohner weitgehend gescheitert sind.

Premierminister Morrison sprach von einer nationalen Schande und erklärte, nur zwei der sieben wichtigsten Maßnahmen zeigten Wirkung. Zwar seien mehr Kinder aus Aborigine-Familien zur Schule angemeldet, viele von ihnen würden aber nicht am Unterricht teilnehmen. Zentrale Vorhaben der Regierung wie die Reduzierung der Kindersterblichkeit, eine umfassende Alphabetisierung, die Erhöhung der Lebenserwartung und eine Verringerung der Arbeitslosigkeit seien aber gescheitert. Morrison betonte, der "Von-Oben-nach-Unten-Ansatz" der Regierung habe nicht die nötigen Verbesserungen gebracht.