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AuszeichnungenPhysik-Nobelpreis an Licht-Forscher aus Japan

Porträtaufnahme von Shuji Nakamura in Anzug und Krawatte (picture alliance / dpa / Randall Lamb / University of California)
Der amerikanische Physiker Shuji Nakamura. (picture alliance / dpa / Randall Lamb / University of California)

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die gebürtigen Japaner Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuji Nakamura. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Sie werden für ihre Arbeiten zur Entwicklung von Dioden geehrt.

Die drei Forscher werden für ihre Erfindung von Dioden ausgezeichnet, die blaues Licht erzeugen und damit energiesparende sowie umweltfreundliche helle Lichtquellen ermöglichen. Diese Errungenschaft sei zwar erst 20 Jahre alt, teilte die Akademie weiter mit. Doch die Arbeit der drei habe es schon erlaubt, "weißes Licht in einer völlig neuen Art zum Nutzen aller" zu erzeugen.

Akasaki, Amano und Nakamura wurden alle in Japan geboren. Akasaki und Amano forschen an der Nagoya Universität. Nakamura ist inzwischen US-Bürger und Professor an der Universität in Santa Barbara.

Gestern waren die Gewinner des Medizin-Nobelpreises bekannt gegeben worden. Dieser geht in diesem Jahr an den US-Neurowissenschaftler John O'Keefe und seine norwegischen Kollegen May-Britt und Edvard Moser für die Erforschung des menschlichen Orientierungssinns.

Eine Leinwand mit Fotos und Namen der drei Preisträger bei der Bekanntgabe in Stockholm. (picture alliance / dpa / Bertil Ericson)Die drei Preisträger, wie sie bei der Bekanntgabe in Stockholm vorgestellt wurden. (picture alliance / dpa / Bertil Ericson)

In den kommenden Tagen küren die Jurys weitere Preisträger in den Kategorien Chemie, Literatur und Frieden. Die begehrten Preise sind mit je acht Millionen schwedischen Kronen (rund 880.000 Euro) dotiert. Verliehen werden sie an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember.

(fwa/stfr)

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