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AutobrancheVDA-Chef Mattes legt Vorsitz zum Jahresende nieder

Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, äußert sich nach dem Spitzentreffen zur Zukunft der Autoindustrie im Bundeskanzleramt am 24.06.2019 gegenüber Journalisten.  (dpa / Paul Zinken, Kay Nietfeld)
VDA-Präsident Bernhard Mattes legt sein Amt nieder (dpa / Paul Zinken, Kay Nietfeld)

Der Präsident des Verbandes der Autoindustrie, Mattes, legt sein Amt zum Jahresende nieder.

Das teilte der VDA am Abend in Berlin mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Der frühere Ford-Manager leitete den Lobby-Verband erst seit März 2018. Zuletzt hatte der "Spiegel" über Kritik an Mattes berichtet. Es hieß, er sei nicht eng genug mit den Entscheidungsträgern in Berlin und Brüssel vernetzt. Gerade jetzt, wo die Politik die Klimaziele verschärfe, brauche die Autoindustrie eine starke Stimme.

Am Vormittag hatte Mattes noch mit Bundeskanzlerin Merkel die Automesse IAA in Frankfurt eröffnet. Dabei stellte die Kanzlerin den deutschen Autoherstellern beim klimafreundlichen Umbau des Verkehrssektors eine enge Kooperation in Aussicht. Staat und Industrie müssten diese "Herkulesaufgabe" gemeinsam bewältigen, betonte Merkel.