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AutomobilbrancheMerkel fordert auf der IAA mehr Verantwortung für Klimaschutz

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die  Internationale Automobilausstellung in Frankfurt am Main. (dpa/ Thomas Frey)
Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt am Main. (dpa/ Thomas Frey)

Bundeskanzlerin Merkel hat auf der Internationalen Automobil-Ausstellung die Hersteller an ihre klimapolitische Verantwortung erinnert.

Merkel sagte zur Eröffnung in Frankfurt am Main, seit 1990 habe es im gesamten Verkehrssektor keine CO2-Reduktion gegeben. Der Umbruch in der Mobilität sei eine Herkulesaufgabe, bei der Staat und Industrie eng zusammenarbeiten müssten. Verbandspräsident Mattes räumte ein, dass zu viele Fahrzeuge in der Stadt die Lebensqualität durch Lärm und Abgase beeinträchtigten. Er warnte aber vor Überregulierungen und Verboten.

Der Verkehrsexperte Austrup von Greenpeace sagte im Deutschlandfunk, er erwarte, dass die Autoindustrie den Wandel zur Elektromobilität beschleunige. Mehrere junge Menschen protestierten auf der IAA gegen die Branche. Sie forderten eine Abschaffung von Verbrennungsmotoren und stiegen auf die Dächer ausgestellter VW-Modelle.

Anders als in früheren Jahren kam Frankfurts Oberbürgermeister bei der IAA-Eröffnung diesmal nicht zu Wort. Der SPD-Politiker Feldmann veröffentlichte seine Rede aber in einem offenen Brief. Darin sprach er sich für eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und gegen mehr SUVs aus.