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BäumeAlte Fichten sind echte Mutanten

Die Nadeln einer Fichte, aufgenommen im Nationalpark Bayerischer Wald (picture alliance / ZB / Patrick Pleul)
Alte Fichten sind besonders anpassungsstark - gerade genetisch. (picture alliance / ZB / Patrick Pleul)

Manche Bäume werden mehrere hundert Jahre alt und sind trotzdem zu jeder Zeit gut angepasst an das lokale Klima oder aktuelle Schädlinge.

Das ist paradox, denn eigentlich gelten Organismen, die kurz leben und geringe Abstände haben zwischen Generationen als Anpassungs-Experten. Waldforschende aus Kanada haben jetzt eine Vermutung, warum alte Bäume trotzdem überleben: Sie sind Mutationsmaschinen. Das heißt, dass sie ständig ihre Gene verändern. Während andere Lebewesen vor allem bei der Fortplanzung mutieren, tun Bäume das einfach beim Wachsen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich Sitka-Fichten genauer angeguckt. Die sind in Nordamerika heimisch. Diese Fichten werden sehr hoch und bis zu 500 Jahre alt. Die Forschenden haben DNA von der Stammbasis mit DNA der Krone vergleichen. Dabei fanden sie bis zu 100tausend Gen-Veränderungen.