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BaggerseenArtenvielfalt durch Angler

Ein Angler, von dem nur ein Teil des Oberkörpers zu sehen ist, holt einen Fisch vom Haken. (imago/Hanke)
Angebissen – ein Angler holt einen Fisch vom Haken. (imago/Hanke)

Anglerinnen und Angler tun der Umwelt durchaus etwas Gutes.

Zu diesem Schluss kommen Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Sie haben Baggerseen und deren Artenvielfalt untersucht. Dabei stellten sie fest, dass es in Seen, an denen Freizeitangler aktiv waren, mehr heimische Fischarten gab als in solchen, in denen nicht gefischt wurde.

Vor allem teilweise bedrohte Fischarten wie Hecht, Barsch und Aal kamen häufiger vor. Nach Angaben der Forschenden helfen die Angler, die Gewässer zu hegen.

Baggerseen sind künstliche, vom Menschen geschaffene Ökosysteme. Wenn sie keine Verbindung zu Flüssen haben, werden sie nur langsam von Fischen besiedelt.