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BalkanrouteTsipras und Merkel kritisieren Schließung

Bundeskanzlerin Merkel und der griechische Minsterpräsident Tsipras nach dem Gipfel in Brüssel (picture alliance /dpa /Stephanie Lecocq)
Bundeskanzlerin Merkel und der griechische Minsterpräsident Tsipras nach dem Gipfel in Brüssel (picture alliance /dpa /Stephanie Lecocq)

Der griechische Ministerpräsident Tsipras hat die Schließung der sogenannten Balkanroute für Geflüchtete kritisiert.

Zudem rügte er die Haltung von EU-Ratspräsident Tusk, der dies begrüßt hatte. Bundeskanzlerin Merkel sagte im MDR-Hörfunk, durch die Grenzschließungen werde das Problem der Zuwanderung nicht gelöst. Es kämen zwar derzeit weniger Menschen nach Deutschland, auf der anderen Seite verschärfe sich aber die Lage in Griechenland. Deshalb setze sie sich weiter für eine europäische Lösung ein, betonte die Kanzlerin. Dagegen forderte die österreichische Innenministerin Mikl-Leitner eine dauerhafte Schließung der Balkanroute. Damit werde auch der Migrationsdruck aus der Türkei nach Griechenland sinken, sagte sie der Zeitung "Die Welt". Die Flüchtlingspolitik ist heute Thema bei den EU-Innenministern in Brüssel. Dabei geht es auch um den Plan der EU-Kommission, bis Jahresende den Schengen-Raum ohne Kontrollen an den Binnengrenzen wiederherzustellen.