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StartseiteKonzertdokument der WocheMenschliche Abgründe29.03.2020

Beethovenfest Bonn 2019Menschliche Abgründe

Selbstverständlich kennen sie die Streichquartette von Ludwig van Beethoven - Musik des Komponisten spielt das Arditti Quartet jedoch höchst selten. Daran änderte auch der Auftritt beim Bonner Beethovenfest nichts.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Das Porträt des tschechischen Komponisten Leoš Janáček in einer zeitgenössischen Schwarzweiß-Aufnahme. (picture-alliance / dpa / CTK)
Das Arditti Quartett widmet sich vor allem der Musik ab dem 20. Jahrhundert, so auch dem tschechischen Komponisten Leoš Janáček (picture-alliance / dpa / CTK)
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Seit seiner Gründung vor über 45 Jahren widmet sich das englische Streichquartett fast ausschließlich der Musik des 20. Jahrhunderts und der zeitgenössischen Avantgarde. Eine interessante Mischung ihrer Schwerpunkte präsentierten die Musiker im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses: Dort erklangen neben zwei Streichquartett-Klassikern von Leoš Janáček und Maurice Ravel Werke von Salvatore Sciarrino und Hilda Paredes, bei denen auch der Sohn des Quartett-Gründers, der junge Countertenor Jake Arditti, mitwirkte.

Leoš Janáček
Streichquartett Nr. 2 "Intime Briefe"

Hilda Paredes
"Tres canciones lunáticas" für Countertenor und Streichquartett

Salvatore Sciarrino
"Cosa resta" für Countertenor und Streichquartett

Maurice Ravel
Streichquartett F-Dur, op. 35

John Dowland/Hilda Paredes
"Flow my tears" und 'In darkness let me dwell' für Countertenor und Streichquartett

Jake Arditti, Countertenor
Arditti Quartet

Aufnahme vom 14.9.2019 im Kammermusiksaal des Beethovenhauses, Bonn

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