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Beleidigung bei LänderspielGeldstrafe für Nazi-Gruß, keine Ermittlungen wegen Volksverhetzung

Beim Spiel gegen Serbien in Wolfsburg sollen die rassistischen Beleidigungen gefallen sein. (www.imago-images.de)
Beim Spiel gegen Serbien in Wolfsburg sollen die rassistischen Beleidigungen gefallen sein. (www.imago-images.de)

Die rassistischen Beleidigungen beim Fußball-Länderspiel Deutschland - Serbien haben für zwei von drei Beschuldigten keine strafrechtlichen Folgen.

Nur einer der drei Männer muss mit einer Strafe von 2.400 Euro rechnen, weil er "Sieg Heil" skandierte. Die anderen beiden bleiben straffrei.

Alle drei hatten eingeräumt, dass sie die deutschen Nationalspieler Leroy Sané und Ilkay Gündogan rassistisch beleidigt haben. Der Tatbestand der Beleidigung ist aber vom Tisch, weil weder Sané noch Gündogan Anzeige erstatteten. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft reichen die gerufenen Parolen auch nicht für ein Verfahren wegen Volksverhetzung.

Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt. Er hatte ein Video veröffentlicht, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie berichtete.