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BerlinBundesregierung kritisiert Vorgehen gegen venezolanischen Oppositionsführer Guaido

Juan Guaido spricht in ein Megafon. Im Hintergrund sieht man Menschenmassen. (Deutschlandradio / Burkhard Birke)
Der selbsternannte venezolanische Übergangspräsident Juan Guiado (Deutschlandradio / Burkhard Birke)

Die Bundesregierung hat das Vorgehen gegen Venezuelas Oppositionsführer Guaido kritisiert.

Man verurteile den Entzug der Immunität Guaidos durch die Verfassungsgebende Versammlung ausdrücklich, sagte Regierungssprecher Seibert in Berlin. Die Versammlung verfüge über keine demokratische Legitimität. Die Entscheidung zeige ein weiteres Mal, dass das Gremium nur dazu diene, die demokratischen Kräfte des Landes zu unterwandern und die Macht des Regimes von Präsident Maduro zu sichern, erklärte Seibert.

Guaido droht die Verhaftung, nachdem die von der regierenden Sozialistischen Partei kontrollierte Verfassungsgebende Versammlung per Dekret beschloss, ihm die Immunität zu entziehen.