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BerlinPoesiefestivals ziehen wegen Corona-Pandemie ins Netz - ebenso "48 Stunden Neukölln"

Lesung beim Poesiefestival Berlin 2016 (Imago / Rolf Zöllner)
Jedes Jahr kamen nach Angaben der Veranstalter bis zu 13.000 Menschen zu der Festwoche. (Archivbild) (Imago / Rolf Zöllner)

Das Berliner Poesiefestival zieht ins Internet um.

Zwischen dem 5. und 11. Juni können sich Besucher etwa Interviews und Debatten statt vor Ort als Stream anschauen. Es sei einem schmerzlich bewusst geworden, dass man das Poesiefestival Berlin im analogen Raum absagen müsse, sagte Veranstalter Thomas Wohlfahrt. Jedes Jahr kamen nach Angaben der Veranstalter bis zu 13.000 Menschen zu der Festwoche.

Auch das Kunstfestival "48 Stunden Neukölln" soll vom 19. bis 21. Juni digital stattfinden. Menschen könnten eine künstlerische Reflexion der Ereignisse dringend brauchen, sagten die Veranstalter. Besuche im Atelier könnten demnach etwa per Videochat organisiert werden. Einzig Werbung an Litfaßsäulen und in Schaufenstern soll weiter analog gezeigt werden. Ein Festivalsprecher betonte: "Menschen sollen sich dort aber nicht versammeln."