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BerlinPompeo mit harter Kritik bei Mauerfall-Gedenken an China und Russland

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin der Verteidigung, empfängt Mike Pompeo, Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika, zu einem Arbeitsbesuch im Bendler-Block in Berlin. Sie schütteln sich die Hände. Hinter ihnen sieht man die amerikanische und die deutsche Flagge. (www.imago-images.de)
Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer empfängt ihren US-Kollegen Pompeo. (www.imago-images.de)

US-Außenminister Mike Pompeo hat in einer Rede zum Jahrestag des Mauerfalls China und Russland scharf kritisiert.

Es gebe Regime, für die dieses Jubiläum eine angsterfüllte Warnung sei und kein Grund zum Feiern, sagte er in Berlin. Mit Blick auf Russlands Staatschef Putin verwies Pompeo darauf, dass dieser früher in Dresden als KGB-Offizier stationiert gewesen sei. Dessen Land, so der amerikanische Außenminister wörtlich, "überfällt heute seine Nachbarn und erschlägt seine Gegner". Der Kommunistischen Partei in China warf Pompeo vor, eine neue Version des Autoritarismus auszubilden. Man verwende dort Taktiken und Methoden, um das Volk zu unterdrücken, die den Ostdeutschen von früher "entsetzlich bekannt sein dürften".

Nach einem Treffen mit Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer, spricht er im Laufe das Tages mit Bundeskanzlerin Merkel. Auch ein Treffen mit Finanzminister Scholz ist geplant. Der US-Außenminister besucht Deutschland anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls.