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Berlin, Rom, BangkokGroße Beteiligung am internationalen Schulstreik

Youths demonstrate with banners and placards during the "Fridays For Future" movement on a global day of student protests aiming to spark world leaders into action on climate change on March 15, 2019 in Berlin. - The worldwide protests were inspired by Swedish teen activist Greta Thunberg, who camped out in front of parliament in Stockholm last year to demand action from world leaders on global warming. (Photo by Tobias SCHWARZ / AFP) (AFP Tobias Schwarz)
In Berlin demonstrieren Schüler für einen stärkeren Klimaschutz. (AFP Tobias Schwarz)

Am internationalen Schulstreik für mehr Klimaschutz haben sich bundesweit zehntausende Menschen beteiligt.

Unter dem Motto "Fridays for Future" waren Schülerinnen und Schüler in mehr als 200 deutschen Städten zu Demonstrationen aufgerufen. Auch in mehr als 120 Ländern weltweit gab es Protestaktionen. Die Demonstranten forderten die Regierungen auf, konsequenter gegen den Klimawandel vorzugehen. Mehrere Organisatoren erkärten in einem gemeinsamen Beitrag für den "Guardian", die Erderwärmung sei die größte Gefahr, der die Menschheit jemals gegenüber gestanden habe. Wenn die heute Mächtigen jetzt nicht handelten, werde die junge Generation unter diesem Versagen zu leiden haben.

Umweltministerin Schulze begrüßte die Proteste. In einer Aktuellen Stunde des Bundestags sagte die SPD-Politikerin, es handele sich um einen Weckruf, für den sie dankbar sei. Nötig sei ein neuer Generationenvertrag, der Klimaschutz garantiere. Auch Vertreter von Grünen und Linken unterstützten die Proteste. Bundesbildungsministerin Karliczek, CDU, betonte dagegen die Bedeutung der Schulpflicht. AfD-Politiker warfen der SPD vor, mit ihrer Unterstützung der Proteste illegales Handeln zu fördern.