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BerlinVolksbühne verlängert mit Intendant Dörr

Das Gebäude der Volksbühne in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz (picture alliance / ZB / Jens Kalaene)
Das Gebäude der Volksbühne in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz (picture alliance / ZB / Jens Kalaene)

Der Übergangschef der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr, bleibt ein Jahr länger als geplant.

Die Berliner Kulturverwaltung verlängert seinen Vertrag nach eigenen Angaben bis zum Ende der Spielzeit 2020/21. Dörr hatte im April 2018 zunächst kommissarisch die Leitung des Hauses übernommen, nachdem der umstrittene Intendant Chris Dercon seinen Hut nehmen musste. Im Sommer 2018 setzte ihn der Berliner Kultursenator Klaus Lederer als Interims-Intendanten zunächst bis zum Sommer 2020 ein.

Da aber noch keinen Nachfolger gefunden sei, habe Kultursenator Lederer jetzt die Option auf Verlängerung für die Interims-Intendanz Dörrs gewählt, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur epd. Finanziell bestehe derzeit keine Gefahr mehr für die Volksbühne, betonte die Kulturverwaltung. Das Theater war zuletzt durch teure Eigenproduktionen, sinkende Zuschauerzahlen und fehlende Sponsorengelder in eine finanzielle Schieflage geraten.