Die Nachrichten
Die Nachrichten

Berliner RegierungsviertelHungerstreikender verweigert nun auch Flüssigkeit

Zwei junge Menschen sitzen auf einer Wiese. An der Seite steht ein Schild mit der Aufschrift: "Hungerstreik der letzten Generation". (picture alliance/dpa | Jörg Carstensen)
Die beiden verbliebenen Teilnehmer des "Hungerstreiks der letzten Generation". (picture alliance/dpa | Jörg Carstensen)

Nach Wochen im Hungerstreik ist ein Klimaaktivist in Berlin dazu übergegangen, auch nicht mehr zu trinken.

Eine weitere Aktivistin will sich anschließen. Die Beiden erklärten, der SPD-Politiker Scholz müsse zusichern, als wahrscheinlich nächster Bundeskanzler den Klimanotstand auszurufen. Scholz hatte dazu aufgerufen, die Aktion abzubrechen und den jungen Leuten angeboten, nach der Wahl mit ihnen ein Gespräch zu führen.

Am 30. August hatten insgesamt sieben junge Erwachsene einen Hungerstreik für eine radikale Klimawende begonnen. Sie forderten unter anderem ein öffentliches Gespräch mit den drei Kanzlerkandidaten Scholz, Laschet und Baerbock. Da die Politiker nicht zusagten, brachen die meisten Aktivisten ihren Hungerstreik diese Woche ab.

Diese Nachricht wurde am 25.09.2021 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.