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Berliner ZooChancen auf Panda-Nachwuchs

Ein Riesen-Panda in einem chinesischen Schutzgebiet im Bezirk Xiuning (dpa/Imaginechina/Shi Guangde)
Hoffnung auf Panda-Nachwuchs im Berliner Zoo (dpa/Imaginechina/Shi Guangde)

Der Zoo in Berlin stellt sich auf Nachwuchs bei seinen Pandas ein.

Das 6-jährige Pandaweibchen Meng Meng sei höchstwahrscheinlich trächtig. "Auch wenn es bei Großen Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit kommt, gehen wir bisher zu etwa 85 Prozent davon aus, dass Meng Meng tatsächlich Nachwuchs erwartet", erklärte der Zoo mit Blick auf Ultraschall- und Hormonuntersuchungen. Eine Geburt könne bereits Anfang September anstehen.

Seit April hatte der Zoo versucht, Meng Meng und das 9-jährige Männchen Jiao Quing zur Paarung zu bewegen. Keine einfache Aufgabe, da Pandas als besonders paarungsmüde gelten. Darüber hinaus gibt es bei Pandabären nur ein sehr kleines Fruchtbarkeitsfenster im Frühjahr. Um die Wahrscheinlichkeit auf Nachwuchs zu erhöhen, hatte der Berliner Zoo das Pandaweibchen Meng Meng auch künstlich besamt.

Die seltenen Riesenpandas in Berlin sind Leihgaben aus China. Dass der Nachwuchs Eigentum Chinas bleibt, ist vertraglich geregelt. In Berlin hat es mit anderen Panda-Paaren in der Vergangenheit trotz künstlicher Befruchtung und Hormonbehandlung keine Panda-Geburten gegeben.