Musikjournal / Archiv 30.09.2019

Biennale für zeitgenössische MusikGoldener Löwe für George Benjamin Von Robert Jungwirth

Komponist George Benjamin in einer Aufnahme von 2017  (picture alliance/dpa - Evgeny Biyatov/Sputnik) Komponist George Benjamin wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet (picture alliance/dpa - Evgeny Biyatov/Sputnik)

Die 63. Biennale für zeitgenössische Musik hat in Venedig begonnen. In diesem Jahr stehen vor allem Kompositionen aus Europa im Mittelpunkt. Den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk erhielt der britische Komponist George Benjamin.

George Benjamin wurde die Auszeichnung im Rahmen eines Konzerts im Teatro Goldoni überreicht. Aufgeführt wurde seine Oper "Written on Skin" vom Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai in einer Konzertversion. "Das war eine spektakulär gute Aufführung, die dennoch die Szene nicht wirklich ersetzen konnte", so unser Kritiker Robert Jungwirth. Obwohl im Rahmen der Biennale auch eine Inszenierung hätte realisiert werden können.

Für die Musikfestival gibt es keinen festen Spielort in Venedig. Darin liegt jedoch eine Stärke, weil sich die Musikbiennale auf die ganze Stadt ausbreitet. Allerdings vermisst Robert Jungwirth eine inhaltliche Verbindung zur derzeit noch stattfindenden Kunstbiennale.

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