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BildungLänder einigen sich auf Neuregelung für Medizinstudienplätze

Studenten an der Fakultät Medizin der Universität Halle-Wittenberg. (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)
Studenten an der Fakultät Medizin der Universität Halle-Wittenberg. (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Die Kultusminister der Länder haben sich auf eine Neuregelung für die Studienplatzvergabe in medizinischen und pharmazeutischen Fächern geeinigt.

Sie vereinbarten, künftig 30 Prozent der Studienplätze für Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie an die Bewerber mit den jeweils besten Abiturnoten zu vergeben. Zehn Prozent der Studienplätze gehen nach einer sogenannten zusätzlichen Eignungsquote nach notenunabhängigen Kriterien an Bewerber. 60 Prozent der Studienplätze werden dezentral von den Hochschulen vergeben. Ein Facheignungstest ist obligatorisch.

Die Neuregelung des Vergabeverfahrens war nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nötig geworden. Der Entwurf wird nun den Ländern vorgelegt, die darüber entscheiden.