Die Nachrichten
Die Nachrichten

BildungspolitikSöder bekennt sich zur Kulturministerkonferenz

Zwei Schüler einer fünften Klasse eines Gymnasiums arbeiten an einem Smartboard; Symbolbild Digitales Lernen (dpa/Daniel Reinhardt)
Zwei Schüler einer fünften Klasse eines Gymnasiums arbeiten an einem Smartboard. (dpa/Daniel Reinhardt)

Trotz des Ausstiegs Bayerns aus dem geplanten Nationalen Bildungsrat hält Ministerpräsident Söder an der Zusammenarbeit in der Kultusministerkonferenz fest.

Entsprechend äußerte sich der CSU-Politiker in München. Zugleich verteidigte er die Entscheidung des Freistaats. Der Bildungsrat stehe im Widerspruch zur föderalen Bildungsverfassung. Auch Baden-Württemberg will sich nicht mehr an dem Gremium beteiligen. Dessen Aufbau hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Die Große Koalition wollte mit dem Nationalen Bildungsrat Schulleistungen vergleichbarer machen. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Kaczmarek, sprach im Südwestfunk von einer fatalen Entwicklung für das künftige Bildungsniveau in Deutschland. Kritik kam auch vom Deutschen Kulturrat. Geschäftsführer Zimmermann erklärte, wieder einmal obsiege die Kleinstaaterei.

Diese Nachricht wurde am 25.11.2019 im Programm Deutschlandfunk gesendet.