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BischofskonferenzBätzing: Partizipation und Transparenz sind unbestritten

Georg Bätzing, Bischof von Limburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, spricht zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. (Sebastian Gollnow / dpa)
Georg Bätzing, Bischof von Limburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, spricht zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. (Sebastian Gollnow / dpa)

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, will den Reformprozess in der katholischen Kirche vorantreiben.

Zum Abschluss der Herbst-Vollversammlung in Fulda sagte Bätzing, es sei unbestritten, dass die Kontrolle der Kirchenleitung durch Teilhabe und Transparenz ausgebaut werden müsse. Der Limburger Bischof räumte Meinungsverschiedenheiten ein. Die Bischöfe hätten "sehr strittig, aber gut" diskutiert. Bei den möglichen Reformen geht es auch um die Position der Frauen in der Kirche und die katholische Sexualmoral.

Zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche sagte Bätzing, dieses "dunkelste Kapitel" werde die Kirche lange nicht loslassen. Er versprach, das Anerkennungssystem für Missbrauchsopfer zu überprüfen. Er bedaure, dass lange Verfahren zu Retraumatisierungen führen konnten. Zugleich beschloss die Konferenz eine veränderte Personalaktenführung.

Die Vollversammlung endet am Abend mit einem Gottesdienst im Fuldaer Dom.

Diese Nachricht wurde am 23.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.