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BischofskonferenzFrühjahrsvollversammlung beginnt - Kritik an Woelki wächst

Die Bischöfe beten beim Eröffnungsgottesdienst der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im Fuldaer Dom. (picture alliance/dpa - Frank Rumpenhorst)
Bei ihrer Frühjahsrsvollversammlung wollen die Bischöfe auch über das Thema Missbrauch sprechen - die Tagung findet anders als sonst nur online statt. (picture alliance/dpa - Frank Rumpenhorst)

Vor der morgen beginnenden Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat sich die Kritik am Kölner Kardinal Woelki noch einmal verstärkt.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Rörig, sprach von einer schweren Belastung insbesondere für die Betroffenen. Woelki habe bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen zunächst sehr, sehr hohe Erwartungen geweckt und diese dann mehrfach enttäuscht, sagte Rörig dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Der Präsident des Zentralkommitees der deutschen Katholiken, Sternberg, erklärte, die Gläubigen im Erzbistum Köln seien in einer Weise verärgert, wie er es noch nie erlebt habe.

Bei ihrem Online-Frühjahrstreffen wollen die 68 Mitglieder der Bischofskonferenz bis Donnerstag unter anderem über Kirchenaustritte, sexualisierte Gewalt und den Reformprozess Synodaler Weg beraten.

Diese Nachricht wurde am 22.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.