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"Black Lives Matter"Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt: US-Fußballerinnen knien während Nationalhymne

US-Fußballerinnen knien mit "Black-Lives-Matter"-T-Shirts vor einem Spiel nieder. (dpa / AP Photo / Rick Bowmer)
Zeichen gegen Rassismus im US-Frauefußball; Casey Short wird von gefühlen überwältigt. (dpa / AP Photo / Rick Bowmer)

In den USA hat die Fußballliga der Frauen mit Botschaften gegen Rassismus und Polizeigewalt den Betrieb wieder aufgenommen.

Beim ersten Spiel der NWSL nach der durch die Corona-Pandemie bedingten Pause in Utah knieten sich fast alle Spielerinnen, egal welcher Hautfarbe, zur US-Hymne hin. Sie trugen zudem schwarze T-Shirts mit der Aufschrift "Black Lives Matter" (schwarze Leben zählen). Vor dem Spiel hatten die beiden Teams aus North Carolina und Portland eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie von "Rassenungerechtigkeit, Polizeibrutalität und systemischem Rassismus" in den USA sprechen. Der US-Fußballverband hatte es erst vor Kurzem wieder erlaubt, bei der Hymne zu knien. Vor einer weiteren Partie zwischen Chicago und Washington brach Nationalspielerin Casey Short während der Hymne in Tränen aus.

Wegen der Corona-Maßnahmen wird die Fußball-Saison in den USA als Turnier gespielt. Das Team Orlando Pride nimmt allerdings nicht teil, weil mehrere Spielerinnen positiv getestet wurden. Auch Spielerinnen wie Weltmeisterin Megan Rapinoe sind unter anderem wegen Gesundheitsbedenken in der Corona-Krise nicht dabei.