Die Nachrichten

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18. November 2019Blick in die Zeitungen von morgen

Die Bundesregierung will den Mobilfunkempfang in Deutschland verbessern.

Mobilfunkmasten auf einem Hausdach im Februar 2019 in der Heinrich-Heine-Strasse in Berlin. Die Telekom testet dort die 5G-Technologie. (imago/Dirk Sattler)
Mobilfunkmasten auf einem Hausdach im Februar 2019 in der Heinrich-Heine-Strasse in Berlin. Die Telekom testet dort die 5G-Technologie. (imago/Dirk Sattler)

Dazu schreibt die BADISCHE ZEITUNG aus Freiburg:

"Eine staatliche Gesellschaft und mehr als eine Milliarde Euro Fördergelder sollen dafür sorgen, dass die weißen Mobilfunk-Flecken verschwinden. Es geht um Sprach- und Datennetze mit schnellem 4G-Standard. Später soll auf 5G aufgerüstet werden." Die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG kritisiert:

"Der Staat hat sich zu lange aus der Verantwortung gestohlen und auf die Mobilfunkanbieter verlassen. Es war abzusehen, dass Telekom und Co. dort keine Funkmasten aufstellen, wo es sich für sie nicht lohnt. Eine Mitschuld an der Unterversorgung hat die Bevölkerung freilich selbst. Mobilfunk, ja bitte, aber doch keine Masten in meinem Vorgarten!"

Die LUDWIGSBURGER KREISZEITUNG betont:

"Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf diese Widerstände zu reagieren. Am wichtigsten: Transparenz und Information. Alle Fakten gehören auf den Tisch, auch alle möglichen Varianten. Oft entpuppt sich zum Beispiel eine angeblich alternativlose Trasse als Gedankenfaulheit der Planer."

Die AUGSBURGER ALLGEMEINE meint:

"Ein mutiges Zeichen wäre gewesen, die Netzbetreiber, die über die Jahre am Mobilfunk prächtig verdient haben, an die ganz enge Leine zu nehmen. Doch dem ist nicht so, die Zeche zahlt einmal mehr der Steuerzahler."

In Deutschland verbrauchen die Bürger immer mehr Verpackungsmüll. Darauf geht die EMDER ZEITUNG ein:

"Wenn immer weniger in Geschäften vor der eigenen Haustür eingekauft wird und der Online-Versand Hochkonjunktur feiert, dürfen wir uns über solche Entwicklungen nicht wundern."

Die Zeitung DIE WELT wirbt um den mündigen Konsumenten:

"Es ist nicht zu viel verlangt, mit Rucksäcken oder Korbtaschen zum Einkaufen zu gehen oder zu lernen, mit Einweckgläsern und Frischhalteboxen anzurücken. Es klingt so nach Öko-Esoterik, aber es ist bürgerliche Sparsamkeit und der Wunsch, die Schöpfung zu erhalten. Dies wäre insbesondere für die verpackungsintensiven Singlehaushalte ein Durchbruch."

Der WIESBADENER KURIER formuliert es kürzer:

"Die wirksamste Müllvermeidung ist der bewusste Einkauf, der auf Qualität statt Masse setzt. Das ist ohnehin langfristig gesehen oft billiger."

Mit den Protesten im Iran befasst sich die NORDWEST-ZEITUNG aus Oldenburg:

"Was sich da im Iran abspielt, ist zum geringsten Teil eine Elendsrevolte. Es ist im Kern ein Aufstand gegen die herrschenden Eilten. Würden die Machthaber ihre Mittel nicht für Terrorfeldzüge von Jemen bis in den Libanon verwenden, wären sie keine korrupte Bande von Kleptokraten, müsste der Iran weniger darben."

Der Berliner TAEGSSPIEGEL führt aus:

"Präsident Ruhani will mit einer drastischen Anhebung der Benzinpreise drei Monate vor den Parlamentswahlen neue staatliche Hilfen für arme Familien finanzieren. Er hofft offenbar, dass er mit den Subventionen mehr Unterstützung gewinnt, als er durch die Spritpreiserhöhungen verliert. Trotz des Machtkampfes und der Straßenschlachten sollten sich die Iran-Falken in den USA nicht zu früh auf einen Regimewechsel in Teheran freuen. Die iranischen Bürger verabscheuen Druck von außen noch mehr als Druck von innen."