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StartseiteBörseNew York schaltet zurück28.12.2013

Börse am FreitagNew York schaltet zurück

Für die Wall Street geht ein außerordentlich gutes Jahr zu Ende. Deshalb ließen die Anleger es erst einmal ruhiger angehen. Die Umsätze blieben gering. Gewinne und Verluste hielten sich die Waage.

Ein Händler an der New Yorker Börse (dpa / picture-alliance /Justin Lane)
Ein Händler an der New Yorker Börse (dpa / picture-alliance /Justin Lane)

Wenig Veränderung am New Yorker Aktienmarkt. Die Schlussstände glichen denen vom Vortag. Der marktweisende Dow Jones Index ging mit 16.478 Punkten nahezu unverändert aus dem Handel. Das Auswahlbarometer Nasdaq schloss 0,3% tiefer.

Auf der Gewinnerseite war Textron zu finden. Der Hersteller der Cessna-Kleinflugzeuge schluckt den heimischen Konkurrenten Beechcraft. Der Kaufpreis beträgt 1,4 Milliarden Dollar, gezahlt wird in bar.

Auch bei Energieriesen wie Chevron und Exxon Mobil zeigten die Kurven nach oben. Sie profitierten von einem Anstieg der Rohölpreise. In den USA kostete das schwarze Gold zu Handelsschluss mehr als 100 Dollar je Fass.

Der Finanzprofi Art Cashin, der seit vielen Jahrzehnten für das Geldhaus UBS über das New Yorker Börsenparkett wuselt, rät den Anlegern, diese Entwicklung im Auge zu behalten. Noch gebe es zwar keinen Grund zur Panik, aber: „Wenn das Rohöl zu lange teuer bleibt, dann müssen die Verbraucher irgendwann auch für Benzin und Heizöl tiefer in die Tasche greifen“, warnt er.

Die Luftfahrt gehört erfahrungsgemäß zu den größten Leittragenden steigender Ölpreise. Die Aktie von Delta Airlines gab jedoch aus einem anderen Grund nach. Wegen einer technischen Fehlers waren auf der Website der US-Fluggesellschaft am Donnerstag Tickets unschlagbar günstig zu buchen gewesen - unter anderem ein Hin- und Rückflug von New York nach Los Angeles für 40 Dollar.

Auch General Motors musste Federn lassen. Die Opel-Mutter ruft in China 1,5 Millionen Fahrzeuge zurück. Nach Angaben der chinesischen Aufsichtsbehörde gibt es Probleme mit den Benzinpumpen.

Am Rentenmarkt bleiben die Verkäufer in der Mehrheit. Die 10 jährigen US-Staatsanleihen rentieren bei 3,01%.

Der Euro kostete am Abend in New York 1,3740 Dollar.

Die US-Schlussnotierung für Gold betrug 1.214 Dollar 50 Cent je Feinunze.

Kaum Veränderung gab es beim japanischen Leitindex Nikkei, stieg um 0.03% auf 16.179 Punkte.

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