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StartseiteBörseWall Street berappelt sich17.12.2013

Börse am MontagWall Street berappelt sich

Nach zwei verlustbringenden Wochen in Folge wagten die Anleger, Börsianer und Händler den Wiedereinstieg. Exxon Mobil und Amazon im Fokus.

Für jeden Kursverlierer gab es zum Wochenstart am New Yorker Aktienmarkt zwei Gewinner. Die Schlussstände der Indizes wie folgt: Der marktweisende  Dow Jones kletterte um 0,8% auf 15.884 Punkte; der technologielastige Nasdaq legte 0,7% zu.

Bei den Einzelwerten sicherte sich Exxon Mobil die Spitzenposition. Der Ölmulti profitierte von einer Analystenempfehlung. Die Experten von Goldman Sachs raten ihren Kunden zum Kauf der Aktie.

Auch das Internetkaufhaus Amazon tendierte trotz massiver Streikaktionen freundlich. In Deutschland und am Firmensitz in Seattle haben etliche Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt.

Noch anderen Unternehmen tat das allgemeine Marktsentiment gut. Am Mittwoch wird die US-Notenbank FED Einblick in ihre künftige Geldpolitik geben. Seit Monaten spekuliert die Finanzwelt, wann die amerikanischen Währungshüter mit der Drosselung ihrer Stützungsmaßnahmen beginnen.

Die rezenten Konjunkturstatistiken bescheinigen, dass die US-Wirtschaft sich im Aufwind befindet, was auf einen eher raschen Ausstieg schließen lässt. Aber die Marktteilnehmer nehmen es gelassen. „Die Kurse werden weiter steigen, ich glaube, dass es zwischen Weihnachten und Neujahr noch eine Rally geben wird“, frohlockt der Wall-Street-Veteran Art Cashin.

Sprint konnte nicht mithalten. Die Finanzzeitung Wall Street Journal will in Erfahrung gebracht haben, dass der Mobilfunkanbieter Interesse an der amerikanischen Telekomtochter T-Mobile US hat. Der Transaktionswert wird auf 20 Milliarden Dollar beziffert.

Am Rentenmarkt rentieren die richtungsweisenden, 10 jährigen US-Staatsanleihen bei 2,88%.  Der Euro pendelte sich auf eine New Yorker Abendnotierung von 1,3765 Dollar ein. Die US-Schlussnotierung für Gold betrug 1.240 Dollar 90 Cent.

Die Börse in Tokio hat am Montag mit Verlusten geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verbuchte einen Abschlag von 1,62 % auf 15.152 Zähler. Der breit gefasste Topix gab 1,29 % nach auf 1222 Zähler. Auf den Papieren lastete der Anstieg des Yen. Das machte vor allem exportorientierten Unternehmen zu schaffen, wie etwa den großen Autobauern.

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