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BörsenvereinDie eifrigsten Buchkäufer leben im Rhein-Main-Gebiet

Bücher in den Regalen der Staats- und Universitätsbibliothek in Hamburg (picture alliance / dpa / Angelika Warmuth)
Bücher in den Regalen der Staats- und Universitätsbibliothek in Hamburg (picture alliance / dpa / Angelika Warmuth)

Die kauffreudigsten Buchkäufer Deutschlands leben nach wie vor im Rhein-Main-Gebiet.

"Überall dort, wo die Menschen über viel Geld verfügen, kulturaffin sind und meist auch über einen hohen Bildungsgrad verfügen, geben sie auch viel für Bücher aus", sagte Alexander Vieß vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels dem Evangelischen Pressedienst. Im Rhein-Main-Gebiet steche besonders Bad Soden heraus. Dort gäben die Bürger durchschnittlich 162 Euro pro Kopf im Jahr für Bücher aus. In Eisleben (Sachsen-Anhalt) seien es 81 Euro pro Jahr und somit der niedrigste Wert. Die Buchkaufkraft hänge vor allem mit der allgemeinen Kaufkraft zusammen, so Vieß. Generell werde am meisten Geld für Bücher in Ballungsräumen wie Frankfurt und München ausgegeben.

Insgesamt nimmt die Zahl der Käufer von gedruckten Büchern laut Studie ab: Zwischen 2013 und 2017 verlor der Buchmarkt mehr als sechs Millionen Käufer.